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Die Madonna von Comino oder auch der Segna |
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Eine Stunde von Comino entfernt, auf einer Höhe
von 1176 m ü. M., befindet sich auf einer grossen Wiese voll
von kleinen Berghütten ein kleines Oratorium. Dort kann man
ein schönes Freskogemälde des 17. Jahrhunderts
besichtigen, welches die Maria mit ihrem Kind Jesus darstellt. |
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Bis zum heutigen Zeitpunkt verfügt man
über keine einzige schriftliche Urkunde, die uns den Grund des
Baus dieses Oratoriums erklären könnte. Dennoch denkt
man, dass diese Konstruktion aus den Jahren 1450-1500 stammt,
also aus einer Zeitspanne in der unsere Vorgänger
überzeugt waren, dass Gott durch wunderbare Kundgebungen ihren
katholischen Glauben verstärken wollte, damit sie dem
aufdringlichen Protestantismus aus dem Weg gehen konnten. |
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Die Leute von Verdasio waren von diesem Ereignis zutiefst gerührt, und um die heilige Maria besser ehren zu können, brachten sie ihr Ebenbild dreimal ins Dorf. Doch das Bild gelangte jedesmal wieder auf mysteriöse Weise an dieselbe Stelle, wo es das erstemal von der Hirtin erblickt worden war. Deshalb wurde dort im nachhinein eine Kapelle gebaut, die später durch das heute bestehende Oratorium ersetzt wurde. Auf dem Hauptaltar, inneralb des Gebäudes wurde, wie schon erwähnt, im 17. Jahrhundert. ein Freskogemälde des ursprünglichen Bildes der Maria gemalt. Viele Opfergaben, die das Oratorium schmücken, beweisen wie stark die Gläubigen der Anwesenheit und dem Eingriff Marias seit längster Zeit Vertrauen schenken. 1885 schrieb Nicola Creinonini aus Melano, Pfarrer von Borgnone und Finanzverwalter, einen kleinen Band, der Gebete und Lieder beinhaltet, die er der Maria widmete. |
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